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Reparatur der Einbaupumpe

In unserem RLF, das inzwischen schon 23 Jahre alt ist, musste die Einbaupumpe repariert werden. Ausschlaggebend dafür war, dass der Trokomat (zuständig für das Ansaugen) nicht mehr funktionierte und auch die Geräuschkulisse aus der Pumpe selbst etwas schaurig war. Nach Rücksprache mit dem Hersteller des Fahrzeuges mussten wir aus Sicherheitsgründen die Einbaupumpe sofort stilllegen um weitere Schäden zu vermeiden. Damit stand das Fahrzeug nur mehr für technische Einsätze zur Verfügung. Ein Angebot der Herstellerfirma zur Reparatur der Einbaupumpe belief sich auf rund € 7.500,-. Von unserer Wehr wurde daraufhin entschieden, die Pumpenreparatur in Eigenregie durchzuführen. Dazu wurde das Fahrzeug für 3 Tage komplett außer Dienst gestellt und die Einbaupumpe im Heck des Fahrzeuges zerlegt. Zuerst musste auch von der Seite Zugang verschafft werden. Dazu wurden alle wasserführenden Armaturen und Schläuche sowie die Halterungen und Regale dazu entfernt. In weiterer Folge musste der Hochdruckteil (40bar) demontiert werden um Zugang zur eigentlichen Welle zu erhalten. Dabei wurden die Teile des Exzenters, der sich in seine Bestandteile aufgelöst hatte, entfernt. Nach einer allgemeinen Kontrolle der Pumpe begann wieder der Zusammenbau. Dadurch, dass sämtliche pneumatischen und hydraulischen Schläuche korrekt beschriftet wurden, gelang der Zusammenbau ohne wesentliche Komplikationen. Am Samstag, den 14.1. in den Abendstunden konnte die Pumpe erstmals wieder erfolgreich getestet werden. In diesem Zusammenhang wurde auch der Tank inspiziert, sowie eine defekte Starterbatterie getauscht. Insgesamt führten sechs Mann mit in Summe ca. 60 Arbeitsstunden die Reparatur durch und konnten somit eine beträchtliche Summe einsparen.

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