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Branddienstübung

Im Zuge einer Gesamtübung wurde am 15.5.2017 eine landwirtschaftlich genutzte Halle außerhalb des Ortsgebietes als Übungsobjekt verwendet. Annahme war ein Vollbrand der Halle, wobei das Hauptaugenmerk auf die Löschwasserversorgung (Relaisleitung) gelegt wurde. Die Halle befindet sich rund 200m vom Ortsgebiet entfernt, der nächste Hydrant war rund 300m entfernt. Zu diesem Zweck mussten 15 Stück B-Schläuche (je 20m) verlegt werden. Dazwischen zusätzlich noch eine Tragkraftspritze eingebaut werden um eine Drucksteigerung zu erreichen. Auf diesem Wege wurde das Wasser vom Hydranten bis zu unserem Rüstlöschfahrzeug geleitet um von dort die Brandbekämpfung durchführen zu können. Da der Hydrant der letzte einer Stichleitung im Ortsgebiet war, konnten nur rund 800l/Minute daraus entnommen werden. Dies würde im Ernstfall für eine effektive Brandbekämpfung nicht ausreichen. Daher wäre in so einem Fall die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte notwendig, die mehrere Löschleitunen vom Ortsgebiet zum Brandobjekt legen würden. Die Übung selbst dauerte rund 100 Minuten und brachte uns wertvolle Erkenntnisse bezüglich Zeitdauer die für den Aufbau der Relaisleitung notwendig ist, bzw. auch die zu transportierende Wassermenge.

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